Über mich

Ich bin Jessica Rösler, Jahrgang 1985, im „Brotberuf“ Verwaltungsfachangestellte, in der Freizeit ein Schreiberling, Freigeist und Gedankenfetzer mit der noch recht frischen Ambition (since 2015), das Schreiben zu etwas zu machen, was mehr ist, als das Schreiben im stillen Kämmerlein nur für mich.

Die Schriftstellerei, das spüre ich bereits mein ganzes Leben, will etwas von mir und lässt mich nicht in Ruhe…

Eigentlich beschloss ich schon in frühsten Kindertagen, später, „wenn ich groß bin“, Schriftstellerin zu werden. Bücher und ihre Geschichten darin beeindruckten mich auf einer Ebene, die mein Herz berührten. Es waren Kostbarkeiten der Ewigkeit, Schlüssel zu anderen Welten voller unerschöpfliche Fantasie und horizonterweiternder Lehre.

Bücher wirkten schon immer eine ganz besondere Faszination auf mich aus. Wie sie sich anfühlten, wie sie rochen, was sie beherbergten… Geschichten und Anekdoten, Erfahrungen und Erinnerungen, aufgeschrieben von Menschen, die ihre Gedanken Wort für Wort auf Papier bannten. DAS wollte ich auch!

Mein Wunsch, der in meinen Kindheitstagen noch ganz euphorisch mein Denken bestimmte, wurde allerdings mit der Zeit ins Abseits gerückt. Frei nach dem Motto „Kind, lern was Vernünftiges“, erhoben die Erwachsenen den Zeigefinger und mahnten an, dass sich mit diesem Beruf nur schwer Geld verdienen ließe und darauf käme es im Leben an. Also vergaß ich meinen Traum, je älter und erwachsener ich wurde und machte was Vernünftiges, alles andere wäre ja verrückt. Die Schriftstellerei als Berufswunsch versickerte im Unbewussten als unrealistische Träumerei und lächerliches Vorhaben, doch das Schreiben wurde zu meinem persönlichen Ventil. Tagebücher und Briefe, Gedichte und Fetzen von Gedanken, das alles waren Waffen, mit denen ich das Chaos in mir bändigen und meinen Geist klären konnte. Ich muss schreiben, sonst bin ich nicht ganz.

Soweit so gut, so hätte es bleiben können, meinte einst mein vom Verstand geleiteter Kopf. Ein wenig Schreiberei hier und da um meine Gedanken zu bändigen macht noch lange kein Talent, flüsterte die Angst.  Doch dann erkannte ich während einer Krise, dass es darum gar nicht geht. Es geht darum, zu tun, was einen begeistert. Etwas, für das man brennt.

Und das mache ich.

Denn es geht niemals um den Applaus, sondern um das Feuer, mit dem man bei der Sache ist!

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